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Fluggastrechte in Israel (Tibi-Gesetz): Entschädigung bei Flugverspätung, Annullierung und genaue Ausgleichszahlungen

1. Einleitung — Fluggastrechte in Israel verstehen

Das israelische Luftfahrtrecht enthält ein spezielles gesetzliches Schutzsystem für Flugreisende bei Flugverspätungen, Flugannullierungen, Umbuchungen oder sonstigen Flugstörungen. Dieses System ist hauptsächlich im Aviation Services Law (Compensation and Assistance for Flight Cancellations and Changes in Conditions), 5772-2012 geregelt — allgemein bekannt als das „Tibi-Gesetz“.

Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, die sich überwiegend auf internationale Übereinkommen oder interne Airline-Richtlinien stützen, gewährt das israelische Luftverkehrsgesetz klare gesetzliche Fluggastrechte für Flüge, die von israelischen Flughäfen starten, dort landen oder über Israel verbunden sind — einschließlich Flügen ausländischer Fluggesellschaften.

Dieser Leitfaden erklärt den Geltungsbereich des Gesetzes, Entschädigungsansprüche bei Flugverspätung, Flugausfall und Nichtbeförderung, Entfernungszonen, Ausnahmeregelungen sowie Verfahrensrechte bezüglich Ticket-Rückerstattung, Ersatzbeförderung und Betreuungsleistungen.


2. Anwendungsbereich — Wann das Gesetz gilt

Das israelische Flugentschädigungsgesetz gilt grundsätzlich, wenn alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Sie verfügen über eine bestätigte Flugbuchung bei einer Fluggesellschaft;

  • Sie erscheinen rechtzeitig zum Check-in gemäß den Airline-Bestimmungen;

  • Ihr Flug startet in Israel oder landet in Israel, sofern Sie nicht bereits im Ausland gleichwertige Entschädigung oder Unterstützung erhalten haben.

Das Gesetz kann insbesondere gelten für:

  • Internationale Flüge ab oder nach Israel (Ben-Gurion-Flughafen, Ramon Airport, Haifa Airport, Ovda Airport usw.);

  • Anschlussflüge mit Bezug zu Israel;

  • Inlandsflüge innerhalb Israels zwischen israelischen Flughäfen.

Diese Kriterien machen das Gesetz breit anwendbar und betreffen sowohl israelische Airlines als auch internationale Fluggesellschaften.


3. Wann ein Entschädigungsanspruch entsteht — Verspätungs- und Annullierungsschwellen

Nach dem Aviation Services Law hängen Fluggastrechte von Art und Umfang der Flugstörung ab.

3.1 Flugverspätungen

  • Verspätungen unter 2 Stunden lösen normalerweise keinen Entschädigungsanspruch oder umfangreiche Betreuungsleistungen aus.

  • Verspätungen zwischen 2 und 5 Stunden führen häufig zu Betreuungsansprüchen wie:

    • Mahlzeiten und Getränke

    • Kommunikationsmöglichkeiten

    • Unterkunft und Transfer bei Bedarf

  • Verspätungen ab 5 Stunden geben Passagieren ein uneingeschränktes Wahlrecht zwischen Ticketrückerstattung oder Ersatzbeförderung.

3.2 Erhebliche Verspätung oder Flugannullierung — 8-Stunden-Regel

Eine gesetzliche Entschädigung wird fällig, wenn:

  • Der Flug annulliert wird;

  • Der Flug mehr als 8 Stunden nach planmäßiger Abflugzeit verspätet ist;

  • Eine Nichtbeförderung gegen den Willen des Passagiers erfolgt.

Diese 8-Stunden-Grenze ist ein zentrales Merkmal des israelischen Systems. Kürzere Verspätungen führen nicht automatisch zu Ausgleichszahlungen.


4. Höhe der Entschädigung — Entfernungsabhängige Pauschalbeträge

Wenn ein Anspruch besteht, sieht das israelische Recht feste Ausgleichszahlungen vor. Diese sind unabhängig vom Ticketpreis und richten sich nach der Flugentfernung.

4.1 Standard-Entschädigungstabelle

Flugdistanz Entschädigung
Bis 2.000 km 1.490 NIS
2.000 – 4.500 km 2.390 NIS
Über 4.500 km 3.580 NIS

Diese Beträge gelten für:

  • Inlandsflüge (z. B. Tel Aviv – Eilat)

  • Kurz- und Mittelstreckenflüge nach Europa

  • Langstreckenflüge nach Amerika oder Asien


4.2 Reduzierte Entschädigung unter bestimmten Voraussetzungen

Die Entschädigung kann um 50 % reduziert werden, wenn die tatsächliche Ankunftsverspätung geringer ist als der ursprüngliche Störungsschwellenwert:

  • Innerhalb von 4 Stunden bei Flügen bis 2.000 km

  • Innerhalb von 5 Stunden bei Flügen zwischen 2.000 und 4.500 km

  • Innerhalb von 6 Stunden bei Flügen über 4.500 km

Auch bei Reduzierung bleibt ein gesetzlicher Anspruch bestehen.


5. Wahlrechte der Passagiere — Rückerstattung, Ersatzbeförderung und Betreuung

Bei Flugstörungen über den gesetzlichen Schwellenwert hinaus erhalten Passagiere zusätzliche Rechte.

5.1 Ticketrückerstattung

Bei Flugausfall oder erheblicher Verspätung haben Passagiere Anspruch auf:

  • Vollständige Rückerstattung des Ticketpreises einschließlich Steuern und Gebühren innerhalb von 21 Tagen;

  • Rückflug zum ursprünglichen Abflugort, falls erforderlich.


5.2 Ersatzbeförderung

Passagiere können wählen zwischen:

  • Schnellstmöglicher Ersatzbeförderung unter vergleichbaren Reisebedingungen;

  • Umbuchung auf einen späteren Termin nach Wunsch, abhängig von verfügbaren Sitzplätzen.


5.3 Betreuungsleistungen der Airline

Während der Wartezeit müssen Fluggesellschaften üblicherweise bereitstellen:

  • Mahlzeiten und Getränke entsprechend der Wartezeit;

  • Hotelunterkunft bei Übernachtung;

  • Transfer zwischen Flughafen und Hotel;

  • Kommunikationsmöglichkeiten wie Telefonate oder Nachrichten.


6. Ausnahmen — Wann keine Entschädigung gezahlt werden muss

Das Gesetz sieht bestimmte Ausnahmen vor, bei denen Ausgleichszahlungen entfallen können. Betreuungs- und Rückerstattungsansprüche bleiben meist bestehen.

6.1 Rechtzeitige Vorabinformation

Eine Airline kann von Entschädigungszahlungen befreit sein, wenn Passagiere informiert wurden:

  • Mindestens 14 Tage vor Abflug;

  • Zwischen 14 und 7 Tagen vor Abflug mit einer Alternativverbindung, die maximal 2 Stunden früher startet und höchstens 4 Stunden später ankommt;

  • Weniger als 7 Tage vor Abflug mit einer Alternative, die höchstens 1 Stunde früher startet und maximal 2 Stunden später ankommt.


6.2 Außergewöhnliche Umstände

Entschädigung kann entfallen bei:

  • Extremwetterlagen

  • Sicherheitsrisiken oder Flughafenschließungen

  • Gesetzlich geschützten Streiks

  • Betrieblichen Entscheidungen im Zusammenhang mit religiösen Vorschriften (z. B. Sabbatregelungen)

Betreuungsleistungen müssen jedoch in vielen Fällen weiterhin erbracht werden.


7. Zusammenspiel mit anderen Rechtsvorschriften — EU261 und Montrealer Übereinkommen

Das israelische Gesetz existiert parallel zu internationalen Fluggastrechtsregelungen.

7.1 EU-Verordnung 261/2004

EU261 kann gelten, wenn:

  • Der Flug in der EU startet; oder

  • Der Flug mit einer EU-Fluggesellschaft in die EU durchgeführt wird.

Diese Verordnung sieht bereits Entschädigung ab 3 Stunden Verspätung vor und kann in bestimmten Fällen günstiger sein als das israelische Recht.

Passagiere dürfen jedoch nicht gleichzeitig Entschädigung nach mehreren Regelwerken für denselben Vorfall verlangen.


7.2 Montrealer Übereinkommen

Nach dem Montrealer Übereinkommen können Passagiere zusätzlich Schadensersatz für nachweisbare finanzielle Verluste oder Personenschäden verlangen. Diese Ansprüche erfordern in der Regel ein gerichtliches Verfahren.


8. Durchsetzung von Ansprüchen — Vorgehensweise bei Forderungen

Zur Geltendmachung einer Entschädigung sollten Passagiere:

  • Eine schriftliche Forderung bei der Fluggesellschaft einreichen;

  • Flugdetails bereitstellen (Flugnummer, Buchungsunterlagen, Nachweis der Verspätung oder Annullierung).

Fluggesellschaften haben üblicherweise bis zu 45 Tage Zeit zur Bearbeitung.

Falls Ansprüche abgelehnt werden, können Passagiere:

  • Ein Verfahren vor israelischen Gerichten für geringfügige Forderungen einleiten;

  • Zivilrechtliche Klagen zur Durchsetzung gesetzlicher Rechte anstreben.

Die Verjährungsfrist kann mehrere Jahre betragen, dennoch empfiehlt sich eine schnelle Anspruchstellung.


9. Praktische Tipps für Flugpassagiere

  • Bewahren Sie Bordkarten, Buchungsbestätigungen und Belege auf.

  • Prüfen Sie Verspätungsschwellen (8 Stunden für Entschädigung, 5 Stunden für Rückerstattung).

  • Vergleichen Sie anwendbare Gesetze (Tibi-Gesetz oder EU261).

  • Reichen Sie Ansprüche stets schriftlich ein.

  • Ziehen Sie rechtliche Beratung bei Streitfällen in Betracht.


10. Fazit — Gesetzliche Fluggastrechte und Entschädigungsansprüche

Das israelische Flugentschädigungsgesetz bietet Passagieren feste finanzielle Entschädigungen, Rückerstattungsoptionen, Betreuungsleistungen und Ersatzbeförderungsrechte bei Flugstörungen. Durch seine Anwendung auf alle Flüge mit Israel-Bezug — auch durch internationale Fluggesellschaften — stellt es ein bedeutendes Verbraucherschutzinstrument im Luftverkehr dar.

Obwohl Ausnahmen bestehen, führen viele erhebliche Flugverspätungen und Annullierungen ohne ausreichende Vorankündigung zu gesetzlichen Ansprüchen. Passagiere, die ihre Rechte kennen und die relevanten Schwellenwerte verstehen, haben deutlich bessere Chancen, ihre Entschädigung erfolgreich durchzusetzen.

Entschädigung prüfen

 
Listen Sie alle Ihre Anschlussflüge auf:

 
Haben Sie sich vergewissert, dass Sie die richtigen Unterlagen dabei haben?

Bevor Sie das Flugzeug besteigen, müssen die Fluggesellschaften prüfen, ob Sie die für Ihr Reiseziel erforderlichen Dokumente haben.

Ist dies nicht der Fall, sind sie berechtigt, Ihnen die Beförderung zu verweigern und müssen keine Entschädigung zahlen:

1. Gültiger Reisepass oder ein anderer anerkannter Ausweis
2. Gültiges Visum
3. Nachweis eines Rückflugtickets
4. Negatives Ergebnis des Covid-19-Tests
5. Formular für die Fluggastdatenbank

Da Sie Ihr Ziel mit einer Verspätung von weniger als 3 Stunden erreicht haben, haben Sie leider keinen Anspruch auf Entschädigung.

Da die Fluggesellschaft Sie 14 Tage vor dem Abflug über die Flugannullierung informiert hat, haben Sie leider keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

Nur ausfüllen, wenn die Fluggesellschaft diese Kosten nicht erstattet hat und Sie Belege für die Zahlung haben:

Wir brauchen einige Details über die Passagiere:

1. Introduction — Understanding Passenger Rights in Israel

Israel’s aviation regulatory framework includes a specific statutory regime that protects air travelers when flights are delayed, cancelled, rescheduled, or otherwise disrupted. This regime is primarily codified in the Aviation Services Law (Compensation and Assistance for Flight Cancellations and Changes in Conditions), 5772-2012 — colloquially known as the “Tibi Law.”

Unlike some other jurisdictions that rely mainly on international conventions or airline policy, Israel’s Aviation Services Law provides clear statutory passenger rights for flights that depart, arrive, or connect through an Israeli airport, including flights by foreign carriers.

This article explains the scope of the law, the compensation entitlements by flight delay, cancellation, denied boarding, distance category, applicable exemptions, and procedural rights to reimbursement, re-routing, and additional assistance.


2. Core Scope: When the Law Applies

The Israeli flight compensation framework generally applies where all of the following are true:

  • You have a confirmed reservation on a flight operated by a carrier;

  • You present yourself for check-in on time according to airline rules; and

  • Your flight originates in Israel or arrives into Israel unless you have already received equivalent compensation and assistance abroad.

Importantly, this law can cover:

  • International flights departing from or arriving into Israel (Ben Gurion, Ramon, Haifa, Ovda, etc.);

  • Connecting flights involving Israel; and

  • Domestic Israeli flights between Israeli airports.

These requirements make the law broadly applicable, covering airlines registered in Israel as well as foreign carriers serving Israel.


3. When Compensation is Triggered — Delay and Cancellation Thresholds

Under the Aviation Services Law, passenger entitlements depend on the type and extent of the flight disruption:

3.1 Delayed Flights

  • Delays of less than 2 hours typically do not trigger compensation or extensive statutory assistance.

  • Delays of 2 to 5 hours often trigger basic assistance rights such as meals, refreshments, communication services, and — where necessary — accommodation and transport.

  • Delays of 5 hours or more give passengers an unconditional right to choose reimbursement or re-routing as alternatives to travel.

3.2 Major Delay and Cancellation — 8 Hour Trigger

Compensation amounts become payable when:

  • A flight is cancelled;

  • A flight is delayed by 8 hours or more beyond the scheduled departure time; or

  • Denied boarding occurs (involuntary refusal to board).

This 8-hour threshold is a key statutory trigger: compensation is not automatic for shorter delays like those covered by some foreign regimes.


4. Compensation Entitlements — Amounts and Distance Bands

When compensation is due under Israeli law (subject to exemptions discussed later), fixed statutory amounts are payable. These amounts are independent of your ticket price and are based on the distance of the flight segment(s):

4.1 Standard Compensation Table

Flight Distance Category Compensation Amount (NIS)
Up to 2,000 km NIS 1,490
2,000 km – 4,500 km NIS 2,390
Over 4,500 km NIS 3,580

These fixed amounts apply whether your flight is domestic (e.g., Tel Aviv to Eilat), regional (e.g., Tel Aviv to Europe), or long-haul (e.g., Tel Aviv to the Americas/Asia).

4.2 Reduced Compensation under Certain Conditions

If the delay in arrival time at the final destination is significantly less than the disruption threshold, the statutory compensation may be reduced by 50%. The reduction applies when:

  • Final arrival is within 4 hours of the original schedule (for up to 2,000 km flights);

  • Within 5 hours for 2,000–4,500 km flights; or

  • Within 6 hours for flights over 4,500 km.

Even with this reduction, passengers still receive meaningful statutory compensation.


5. Passenger Choices — Reimbursement, Re-Routing, and Assistance

When your flight meets the statutory threshold (e.g., 8+ hour delay or cancellation), passengers have important rights beyond cash compensation:

5.1 Reimbursement

If you elect not to travel due to a major delay or cancellation, you are generally entitled to:

  • A full refund of the ticket price, including fees and taxes, within 21 days; and

  • A return flight to the point of origin where applicable.

5.2 Re-Routing

You may also choose one of the following at no additional charge:

  • Re-routing to your destination as soon as possible under comparable transport conditions; or

  • Re-routing at a later date of your convenience, subject to seat availability.

5.3 Mandatory Assistance Services

While waiting for re-routing or reimbursement, airlines must generally provide:

  • Meals and refreshments proportionate to wait time;

  • Hotel accommodation, if an overnight stay becomes necessary;

  • Airport transfers between hotel and airport;

  • Communication services (calls, messages).

These assistance provisions ensure that your basic needs — food, accommodation, and transport — are met during disruptions.


6. Exemptions — When Compensation May Not Be Owed

The law includes specific circumstances under which compensation may be reduced or nullified (not assistance or reimbursement, which are generally separate rights):

6.1 Advanced Notice

Airlines may avoid compensation if you were informed of the cancellation:

  • At least 14 days before departure; or

  • Between 14 and 7 days before departure with an offered alternative that departs within 2 hours and arrives within 4 hours of original schedule; or

  • Less than 7 days before departure with an alternative that departs within 1 hour and arrives within 2 hours.

6.2 Extraordinary Circumstances

Compensation obligations may be waived when the disruption is caused by:

  • Extreme weather events;

  • Security risks or airport closure orders;

  • Protected strikes recognized under law;

  • Operational decisions to comply with religious observances (e.g., Sabbath constraints).

However, assistance and reimbursement rights typically remain intact even when compensation is exempted.


7. Interaction with Other Laws — EU261 and Montreal Convention

Israel’s Aviation Services Law exists alongside other international and regional protections:

7.1 EU Regulation 261/2004

If your flight originates in the EU or you are flying with an EU airline to the EU, EU261 may apply. That regulation compensates for delays of 3+ hours, which can be more generous for shorter delays than the Israeli 8-hour threshold.

When multiple regimes could apply, passengers may choose the law with the best compensation outcome, but cannot claim under both laws for the same disruption.

7.2 Montreal Convention Rights

Under the Montreal Convention, passengers may also seek compensation for proved financial loss or personal injury beyond statutory compensation amounts where applicable — typically through legal proceedings.


8. Enforcement and Claim Procedures

To make a claim under Israeli law:

  • Submit a written request to the airline’s customer service or relations department;

  • Provide flight details (flight number, ticket, dates, delay/cancellation proof);

  • The airline usually has 45 days to pay compensation if due.

If the airline disputes your entitlement, you may consider:

  • Small claims court or civil action in Israel; or

  • Legal proceedings to enforce statutory rights.

The statute of limitations for claims under Israeli law can extend to several years, but passengers are advised to act promptly.


9. Practical Tips for Passengers

Here are key actionable insights for travelers facing disruptions:

  • Document everything: boarding passes, notifications, receipts, boarding gate announcements.

  • Know your thresholds: 8 hours for compensation, 5 hours for reimbursement option.

  • Check applicable law: Israeli law vs EU261 — pick the most favorable set of rights.

  • Act in writing: airlines require written claims within airline-specified timelines.

  • Seek legal advice if disputes arise.


10. Conclusion — Real Rights, Real Compensation

The Israel Flight Compensation Law empowers passengers with fixed monetary compensation, refund alternatives, assistance services, and re-routing options when airlines disrupt travel. Its application to all flights involving Israel — including foreign carriers — and clear distance-based compensation formulae make it a powerful consumer protection tool.

While exemptions do exist, most major delays and cancellations that occur without sufficient advance notice will trigger statutory entitlements. Travelers who understand their rights, the compensation thresholds, and the interaction with other aviation laws (like EU261 or Montreal Convention) are in the best position to maximize compensation after flight disruptions.

Flugentschädigung und Ansprüche

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