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Flugentschädigungsgesetze weltweit: Welche Regelung gilt für deinen Flug?

Einleitung: Warum Flugentschädigungsgesetze so verwirrend sind

Flugstörungen sind ein globales Problem. Verspätungen, Annullierungen, verpasste Anschlussflüge, Überbuchungen, Flugzeugwechsel, Personalmangel und betriebliche Ausfälle betreffen jedes Jahr Millionen von Passagieren. Dennoch wissen die meisten Reisenden nicht, dass die Regeln für Entschädigungen nicht universell sind.

Dein Anspruch auf Entschädigung hängt davon ab, welche Regelung für deinen Flug gilt – nicht davon, was die Fluggesellschaft behauptet. Fluggesellschaften nutzen häufig die Verwirrung der Passagiere, um berechtigte Ansprüche abzulehnen, insbesondere wenn mehr als ein rechtlicher Rahmen anwendbar sein könnte.

Dieser Leitfaden erklärt alle wichtigen Flugentschädigungsgesetze weltweit, wie sie funktionieren, wann Fluggesellschaften zahlen müssen und warum professionelle rechtliche Unterstützung die Erfolgschancen erheblich erhöht.

Was ist eine Flugentschädigung?

Flugentschädigung ist eine Geldzahlung, auf die Passagiere gesetzlich Anspruch haben können, wenn eine Flugstörung aufgrund der Verantwortung der Fluggesellschaft auftritt.

Entschädigung kann gelten bei:

  • Flugverspätungen (meist ab 3 Stunden)

  • Flugannullierungen

  • Verpassten Anschlussflügen

  • Verweigerter Beförderung wegen Überbuchung

  • Unfreiwilliger Umbuchung

  • Änderungen im Flugplan

  • Flugzeug- oder personalbedingten Störungen

Im Gegensatz zu Rückerstattungen ist die Entschädigung nicht mit dem Ticketpreis verknüpft. Sie soll den Passagieren Zeitverlust, Unannehmlichkeiten, Stress und finanzielle Schäden ausgleichen.


Wenn Ihr Flug verspätet, annulliert oder gestört wurde — fordern Sie Ihre Entschädigung mit professioneller Hilfe ein.

Entschädigung prüfen


Warum unterschiedliche Gesetze für unterschiedliche Flüge gelten

Es gibt keine einheitliche globale Regelung. Stattdessen unterliegen Fluggesellschaften:

  • Regionalen Vorschriften

  • Nationalen Passagierschutzgesetzen

  • Internationalen Abkommen

Welche Regelung gilt, hängt ab von:

  • Abflughafen

  • Zielflughafen

  • Nationalität der Fluggesellschaft

  • Ticketstruktur (eine Buchung vs. getrennte Tickets)

  • Art der Störung

  • Ursache der Störung

Fluggesellschaften wenden oft die restriktivste Auslegung an – nicht die richtige.

Feste Entschädigung vs. schadensbasierte Entschädigung

Alle Flugentschädigungsgesetze fallen in zwei Kategorien:

1️⃣ Feste Entschädigungsregelungen – Passagiere erhalten einen vordefinierten Betrag, unabhängig vom tatsächlichen Schaden.

2️⃣ Schadensbasierte Haftungssysteme – Passagiere können Entschädigung für nachweisbare materielle und immaterielle Schäden verlangen.

EU-Verordnung 261/2004 (EU261)

Gilt, wenn:

  • Der Flug aus der EU startet, ODER

  • Der Flug in der EU landet und von einer EU-Fluggesellschaft durchgeführt wird

Deckt ab:

  • Verspätungen über 3 Stunden

  • Annullierungen

  • Verpasste Anschlussflüge

  • Überbuchung / verweigerte Beförderung

Entschädigungsbeträge:

  • €250 (bis 1.500 km)

  • €400 (1.500–3.500 km)

  • €600 (über 3.500 km)

UK261 (nach dem Brexit)

Spiegelt EU261 wider, gilt aber für:

  • Flüge, die aus dem Vereinigten Königreich starten

  • Flüge, die im Vereinigten Königreich landen und von britischen oder EU-Fluggesellschaften durchgeführt werden

Die Entschädigungsbeträge sind identisch mit EU261, ausgezahlt in GBP.

Montrealer Übereinkommen – Artikel 19 (globaler Standard)

Gilt für internationale Flüge, wenn EU261 oder UK261 nicht greifen. Unterschied: Es gibt keinen festen Entschädigungsbetrag. Stattdessen haften Fluggesellschaften für verspätungsbedingte Schäden, darunter:

  • Verpasste Geschäftstermine

  • Verlorene Arbeitstage

  • Zusätzliche Unterkunftskosten

  • Stress und körperliche Erschöpfung

  • Berufliche und finanzielle Verluste

  • Gestörte Reisepläne

Nationale Passagierschutzgesetze

Einige Länder haben eigene Systeme, z. B.:

  • Kanada (APPR)

  • Israel (Aviation Services Law)

  • Türkei (SHY Passenger Rights)

  • Brasilien (ANAC Resolution 400)

  • Saudi-Arabien (GACA regulations)

Warum Fluggesellschaften oft Entschädigungen verweigern

  • Automatisierte Ablehnungen

  • Falsche Klassifizierung der Ursachen

  • Falsche Anwendung der Vorschriften

  • Jurisdiktionsverwirrung

  • Ermüdung der Passagiere

Warum eigenständige Forderungen oft scheitern

Passagiere erleben:

  • Allgemeine Ablehnungsschreiben

  • Monate des Schweigens

  • Forderungen nach unnötigen Dokumenten

  • Druck, Gutscheine oder Meilen zu akzeptieren

Wie MySkyHelp die Erfolgsquote erhöht

  • Analyse der Regelungshierarchie

  • Bewertung der Haftung der Fluggesellschaft

  • Strategische Wahl zwischen fester und schadensbasierter Entschädigung

  • Professionelle rechtliche Korrespondenz

  • Eskalation bei Weigerung der Fluggesellschaft

Welche Flüge können entschädigt werden?

Entschädigung kann auch gelten für:

  • Flüge, die außerhalb der EU starten

  • Nicht-europäische Fluggesellschaften

  • Langstrecken, interkontinentale Routen

  • Verpasste Anschlussflüge außerhalb Europas

  • Flüge mit mehreren Fluggesellschaften unter einer Buchung

Fristen

Je nach Rechtsordnung können Ansprüche 2–6 Jahre nach dem Flug geltend gemacht werden. Fluggesellschaften geben dies selten bekannt.

Fazit: Das richtige Gesetz macht den Unterschied

Flugentschädigung ist keine Glückssache – sie hängt von der richtigen Anwendung der Vorschriften ab. Fluggesellschaften profitieren von der Unsicherheit der Passagiere. MySkyHelp existiert, um dieses Ungleichgewicht zu korrigieren.

Flugentschädigung und Ansprüche

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